Radikal ehrlich
Wandel geschieht, wenn Wahrheit wichtiger wird als Harmonie.
Umschwung geschieht selten aus Komfort. Er beginnt dort, wo Schmerz nicht mehr zu überdecken ist.
Mein eigener Weg war voller Brüche – seelisch, körperlich, gesellschaftlich. Jahrzehntelang suchte ich nach Wahrheit, zuerst in mir, dann in den Systemen um mich herum: in der Wirtschaft, der Politik, dem Gesundheitswesen, in Schulen, Verwaltungen und Unternehmen. Überall dieselbe Frage:
Warum funktioniert so vieles äußerlich – und bricht innerlich auseinander?
Radikal ehrlich heißt: „Klarheit ohne Verletzung, Wahrheit ohne Maske.“
#radikalehrlich – meine Haltung
Radikal ehrlich ist kein Beratungsansatz. Es ist eine Haltung.
#radikalehrlich bedeutet: Klarheit schaffen, die nicht verletzt, sondern öffnet.
Radikale Ehrlichkeit fordert Mut – von mir und von denen, die mit mir arbeiten.
Sie bringt Verborgenes ans Licht und schafft Räume, in denen Vertrauen, Gesundheit und Leistung wieder möglich werden – weil Menschen sich zeigen dürfen, wie sie sind.
Ich spreche nicht in Floskeln, ich rede nicht um den heißen Brei. Radikal ehrlich heißt: keine Fassaden, keine falsche Harmonie, keine Deckmäntel. Nur das, was wirklich zählt – das Echte, das Unbequeme, das Menschliche.
„Radikale Ehrlichkeit ist kein Schwert das verletzt,
sie ist ein Schlüssel, der Türen öffnet.“
Die Zahlen lügen nicht
Früher waren es 8 bis 10 Krankheitstage pro Kopf und Jahr.
Heute sind es 15 bis 20 – Tendenz steigend.
Psychische Erkrankungen explodieren: Die gesetzlichen Krankenkassen geben mittlerweile über 4,6 Milliarden Euro jährlich für Psychotherapie aus – fast doppelt so viel wie vor zehn Jahren.
Trotz mehr Behandlern bleiben Wartezeiten lang. Teams brechen, Führungskräfte brennen aus, Unternehmen verlieren Energie – und das Vertrauen sinkt.
Krankheitstage in Deutschland 2000 bis 2025 – die durchschnittlichen Fehltage pro Arbeitnehmer haben sich seit 2000 von etwa 8 auf rund 19 Tage verdoppelt. Quelle: öffentliche Kassenberichte (DAK, TK, WIdO).
Pro Kopf bedeutet das: fast doppelt so viele psychisch bedingte Krankentage wie noch vor zwanzig Jahren. Nach Angaben mehrerer Krankenkassen und Institute zeigen die Daten ein klares Bild:
- Über 300 Millionen Fehltage jährlich durch psychische Erkrankungen – Tendenz weiter steigend (DAK, WIdO, BKK).
- Mehr als 60 Milliarden Euro Krankheitskosten allein im Jahr 2021 (Statistisches Bundesamt).
- 3.000 – 4.000 Euro Produktivitätsverlust pro Beschäftigtem und Jahr – abhängig von Branche und Arbeitsumfeld.
Diese Entwicklung ist kein Randphänomen.
Sie zeigt, wie stark der Druck in Organisationen inzwischen geworden ist.
Psychische Belastung in Deutschland 2013 bis 2025 – Fehltage und Behandlungskosten steigen laut DAK-, WIdO- und BKK-Reports seit Jahren kontinuierlich an.
„Das ist mehr als Statistik.
Das ist ein Weckruf.“
Was klassische Beratung nicht sieht
Viele Beratungsfirmen versprechen Effizienz, Prozessoptimierung, Restrukturierung.
Sie verkaufen Lösungen, die auf PowerPoints glänzen – aber selten in Herzen ankommen. Doch Menschen sind keine Variablen in einem Excel-Sheet. Veränderung beginnt nicht in Strategiemeetings, sondern in den stillen Räumen zwischen zwei Atemzügen. Kaum eine unabhängige Studie zeigt, dass solche Projekte Unternehmen wirklich gesünder, menschlicher oder nachhaltiger machen. Was oft bleibt, sind schöne Zahlen – und erschöpfte Menschen. Gewinne steigen, die Kultur bricht.
Klassische Beratung misst Erfolg an Profit und Kennzahlen. Radikal ehrlich misst an Wahrheit, Wirkung und Beziehung. Wo andere analysieren, bringe ich Bewusstsein ins System – und das verändert alles: Kommunikation, Gesundheit, Zusammenarbeit, Führung. Radikal ehrlich zu sein heißt, die Schichten zu durchdringen, unter denen sich Wahrheit versteckt – nicht Konzepte zu liefern, sondern Bewusstsein zu öffnen für das, was wirklich wirkt.
Wahrheit ist kein Konzept. Sie ist ein Kraftfeld.
Wer sie lebt, wird frei – und das spürt man in jedem Team, in jedem Ergebnis.
Doch Systeme ohne Bewusstsein verlieren diese Kraft – und laufen leer.
Agilität ohne Bewusstsein
Wenn Bewegung nur noch Methode ist, verliert sie Sinn.
Agilität, New Work, Transformation – alle reden davon, kaum jemand von Bewusstsein.
Was als Befreiung begann, ist oft zur neuen Kontrolle geworden.
Echte Agilität entsteht erst, wenn Wahrheit im System gelebt wird.
Solange Konflikte oder Ängste unterdrückt werden, bleibt jede Agilität Theater.
Teams sind in Bewegung, doch meist ohne Richtung.
Was in Unternehmen geschieht, zeigt sich auch in uns selbst.
Wer bereit ist, ehrlich hinzusehen – im Team oder im eigenen Leben – erlebt denselben Wendepunkt: Bewusstsein verändert alles.
Radikal ehrlich zu sein heißt, innezuhalten, bevor man weiter optimiert. Wenn Vertrauen größer wird als Kontrolle und Klarheit das ersetzt, was sonst Regeln tun sollen, wird Agilität zur Bewusstseinskultur – nicht zur Methode.
Veränderung ohne Bewusstsein ist nur Bewegung –
sie bringt Tempo, aber keine Tiefe.
Der Kern von radikal ehrlich
Ich arbeite nur mit Menschen, die bereit sind, sich selbst zu begegnen –
in ihrer Stärke, in ihrer Angst, in ihrem echten Fühlen.
Was macht den Erfolg eines Unternehmens wirklich aus?
Nicht Strategiepapiere, nicht Controlling – sondern Menschen.
Mitarbeiter, die sich zeigen dürfen.
Teams, die einander vertrauen.
Führungskräfte, die zuhören statt verteidigen.
Radikal ehrlich ist kein Angriff – es ist ein Angebot.
Ein Raum, in dem Konflikte ans Licht kommen dürfen,
bevor sie zerstören.
Ein Ort, an dem Klarheit heilt.
Die Wirkung von radikal ehrlich
Wenn Wahrheit wirkt, kehrt Sinn zurück –
und Menschen beginnen wieder zu leuchten.
Wo Menschen sich wirklich zeigen dürfen, entsteht Sinn.
Wo jeder seine Gaben leben kann, wächst Selbstwirksamkeit.
Wo Teams sich aufeinander einlassen, entsteht Verbundenheit.
Radikal ehrlich bringt diese drei Kräfte zurück in Unternehmen und Beziehungen:
Sinn, Selbstwirksamkeit und Verbundenheit.
Sie sind kein Ideal, sondern Ausdruck gelebter Wahrhaftigkeit –
und damit die Grundlage jeder gesunden Kultur.
Wo Menschen ihre Rolle verstehen, finden sie Halt.
Doch erst, wenn sie sich mit ihr identifizieren, entsteht Kraft.
Viele besetzen Positionen – aber wenige verkörpern sie.
Radikal ehrlich hilft, zwischen Zuweisung und Zugehörigkeit zu unterscheiden.
Nicht jede Rolle, die jemand bekommt, entspricht dem, was wirklich in ihm lebt.
Führung bedeutet, diesen Unterschied zu erkennen
und Räume zu schaffen, in denen Mitarbeiter ihre Rolle
nicht nur ausfüllen, sondern annehmen, bewohnen und gestalten.
So entsteht Rollenklarheit –
nicht als Jobtitel, sondern als Ausdruck der eigenen Wahrheit.
Und genau hier beginnt echte Selbstwirksamkeit.
Wenn Wahrheit wirkt, kehrt Sinn zurück –
und Menschen beginnen wieder zu leuchten.
Führung in ihrer wahren Rolle
Wenn ein Mensch sich selbst erkennt, wird er ruhiger.
Beziehungen werden klarer, Kommunikation echter, Entscheidungen stimmiger.
Führung ist mehr als Management.
Sie ist Beziehung, Bewusstsein und Haltung zugleich.
Eine Führungskraft verkörpert verschiedene Rollen –
nicht als Maske, sondern als Ausdruck innerer Reife und Verantwortung.
Die des Wegweisers, der Orientierung gibt.
Die des Hüters, der Vertrauen schützt.
Die des Entscheiders, der Mut zeigt.
Die des Lernenden, der zuhört.
Die des Verbinders, der Brücken baut.
Die des Gestalters, der neue Impulse setzt und Zukunft möglich macht.
Und die des Menschen, der bleibt – auch wenn es unbequem wird.
Radikal ehrlich bedeutet, diese Rollen bewusst zu leben:
nicht perfekt, sondern authentisch.
Wahre Führung entsteht dort,
wo Klarheit und Menschlichkeit sich begegnen –
wo Bewusstsein zum inneren Kompass wird
und Orientierung schafft, ohne zu kontrollieren.
„Wahre Führung gibt Richtung – nicht Druck.
Sie schafft Klarheit, die trägt.“
“
Einladung zur Veränderung
Ich arbeite mit Menschen, die sich selbst und anderen aufrichtig begegnen wollen –
im Leben, in Beziehungen, als Partner, Führungskraft oder Unternehmer.
Vielleicht braucht es keinen neuen Change-Prozess,
sondern den Mut, endlich hinzusehen.
Ehrlichkeit ist kein Risiko – sie ist der Anfang von Zukunft.
Wer beginnt, wahrhaftig zu führen, führt Menschen – keine Zahlen.
Und genau darin liegt die Kraft, die Systeme verwandelt.
Wenn Sie spüren, dass es Zeit ist, hinzusehen,
dann lassen Sie uns sprechen.
Klarheit beginnt im Gespräch.
Herzlich,
Alexander Przibill